Wer zum ersten Mal zu einem Meetup von Dietemann GO kommt, muss keine komplizierten Abläufe kennen. Unsere Treffen sollen vor allem unkompliziert sein: zusammenkommen, gemeinsam spielen und dabei die Leute hinter den Spielernamen kennenlernen.
Ein paar feste Schritte haben sich trotzdem bewährt. Sie helfen uns vor allem dabei, den Überblick zu behalten und niemanden versehentlich am Treffpunkt zurückzulassen.
Vor dem Meetup
Unsere offiziellen Meetups kündigen wir über Campfire an. Dort findest du Datum, Uhrzeit, Treffpunkt und alle Hinweise, die für das jeweilige Event wichtig sind.
Wenn du teilnehmen möchtest, melde dich bitte auch dort an. Bei einer normalen Raidstunde ist es meist kein Drama, wenn am Ende ein Spieler mehr oder weniger kommt. Bei Gigadynamax-, Super-Mega- oder anderen anspruchsvolleren Events müssen wir dagegen vorher wissen, ob genügend Spieler beziehungsweise Accounts zusammenkommen.
Einige Teilnehmer kommen aus einem Umkreis von ungefähr 30 Kilometern nach Eschwege. Wenn schon vorher absehbar ist, dass ein Event mit der angemeldeten Gruppe nicht funktionieren wird, sagen wir das Meetup deshalb lieber rechtzeitig ab.
Ankommen und erst einmal Hallo sagen
Zum angegebenen Beginn begrüßt der Host zunächst die Gruppe. Unser üblicher Treffpunkt ist der Johannisfestbrunnen am Brunnenplatz, sofern beim jeweiligen Meetup nichts anderes angegeben ist.
Danach bitten wir alle Anwesenden, sich auch in Campfire beim Meetup als anwesend einzutragen. So stimmt die Teilnehmerliste nicht nur mit den vorherigen Anmeldungen überein, sondern zeigt auch, wer tatsächlich vor Ort ist.
Das kann künftig zusätzlich interessant werden, wenn wir im Rahmen des Community Ambassador Program gehostete Meetups anbieten können und daran In-Game-Boni oder Items für die Teilnehmer geknüpft sind.
Sind alle da?
Bevor der erste Raid beginnt, schauen wir kurz auf die Teilnehmerliste.
Wer ist da? Fehlt noch jemand? Hat sich jemand in Campfire gemeldet und angekündigt, ein paar Minuten später zu kommen?
Normalerweise warten wir etwa fünf Minuten. Wer merkt, dass er sich verspätet, sollte möglichst früh direkt beim Meetup in Campfire schreiben. Bei einer überschaubaren Verspätung von höchstens ungefähr 15 Minuten versuchen wir nach Möglichkeit zu warten.
Das hängt allerdings auch von den Umständen ab. Bei starkem Regen, extrem schlechtem Wetter oder großer Kälte im Winter werden wir die Gruppe nicht eine Viertelstunde am Treffpunkt stehen lassen.
Wer sich nicht meldet, muss damit rechnen, dass wir nach den üblichen fünf Minuten losziehen.
Dann starten die Raids
Erst wenn geklärt ist, wer tatsächlich dabei ist und ob noch jemand erwartet wird, geht es los.
Je nach Event steht die Route schon weitgehend fest oder ergibt sich erst vor Ort. Bei einer Raidstunde schauen wir beispielsweise, welche Arenen sinnvoll nacheinander erreichbar sind. Bei Dynamax- oder Gigadynamax-Events bestimmen die verfügbaren Kraftquellen stärker unseren Weg.
An einer Arena wartet bitte kurz, bis klar ist, dass alle angekommen sind und die Gruppe in die Lobby gehen kann. Gerade bei beliebten Raid-Bossen kann eine öffentliche Lobby schnell voll werden.
Sollten dadurch Teilnehmer unseres Meetups keinen Platz bekommen, gehen wir gegebenenfalls wieder heraus, zählen die Spieler neu und organisieren den Raid anders. Das kann bedeuten, dass wir mehrere Gruppen bilden oder eine private Lobby verwenden.
Bei unseren Meetups haben die Spieler vor Ort Vorrang.
Während des Meetups hat der Host einiges im Blick
Der Host koordiniert die nächsten Raids, schaut, ob die Gruppe vollständig ist, organisiert bei Bedarf Lobbys und versucht gleichzeitig darauf zu achten, dass wir uns vernünftig und sicher durch die Stadt bewegen.
Deshalb kann er während eines laufenden Meetups nicht gleichzeitig dauerhaft Campfire beobachten und mit Spielern im Hintergrund chatten.
Wer zu spät kommt oder die Gruppe unterwegs sucht, sollte sich deshalb möglichst früh melden. Eine Nachricht kann während des laufenden Meetups auch einmal ein paar Minuten ungelesen bleiben.
Vor Ort hat Vorrang.
Niemand muss jeden Raid mitspielen
Bei unseren Raid-Aktionen versuchen wir, die vorhandenen kostenlosen Raid-Pässe möglichst sinnvoll zu nutzen. Gerade bei Raidtagen planen wir nach Möglichkeit genügend Raids ein, damit Teilnehmer ihre kostenlosen Pässe ausspielen können.
Das ist aber keine Pflicht.
Wer früher gehen möchte, einen Raid auslassen will oder nach seinen kostenlosen Pässen genug hat, kann jederzeit aufhören. Premium-Pässe und kostenpflichtige Event-Tickets sind immer freiwillig.
Sag dem Host nur kurz Bescheid, wenn du die Gruppe verlässt. Sonst warten wir möglicherweise an der nächsten Arena auf jemanden, der längst auf dem Heimweg ist.
Rücksicht gehört dazu
Wir spielen im öffentlichen Raum. Deshalb halten wir Hauseingänge, Gehwege und Zufahrten frei und achten auf andere Menschen.
Beim Wechsel zwischen Arenen gilt außerdem ganz selbstverständlich: Das Smartphone ist nicht wichtiger als der Straßenverkehr.
Der Host versucht, einen sinnvollen Weg für die Gruppe zu wählen. Trotzdem bleibt jeder selbst dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten.
Wenn etwas anders läuft als geplant
Nicht jedes Meetup läuft exakt nach Plan. Ein Raid geht verloren, eine Lobby ist plötzlich voll, das Wetter kippt oder eine geplante Arena lässt sich nicht sinnvoll spielen.
Dann ändern wir eben den Plan.
Wir können Teams anpassen, einen Raid noch einmal versuchen, Gruppen neu einteilen oder die Route ändern. Ein Meetup soll organisiert sein, aber kein minutengenaues Pflichtprogramm.
Das offizielle Ende
Am Ende gibt der Host bekannt, dass das Meetup offiziell beendet ist.
Dann verabschieden wir uns voneinander und weisen, wenn es passt, noch auf die nächsten größeren Meetups oder besondere Termine hin. So weiß jeder, was als Nächstes ansteht und wo man sich wiedersehen kann.
Das Ende des offiziellen Meetups bedeutet natürlich nicht, dass alle sofort nach Hause gehen müssen. Wenn ein Event noch läuft und einige weiterspielen möchten, können sie das selbstverständlich tun oder sich untereinander verabreden.
Ab diesem Zeitpunkt läuft die Runde nur nicht mehr als offiziell vom Host organisiertes Meetup weiter.
Zum ersten Mal dabei?
Dann komm einfach zum angegebenen Treffpunkt und sag kurz Hallo. Du musst vorher niemanden persönlich kennen und auch kein perfektes Raid-Team besitzen.
Wir erklären dir vor Ort, was gerade ansteht. Und spätestens nach den ersten ein oder zwei Raids sind aus den Namen in Campfire meistens schon ein paar bekannte Gesichter geworden.