Wie funktionieren Super-Mega-Raids?

Super-Mega-Raids sind eine besonders anspruchsvolle Form der Mega-Raids. Hier reicht es nicht, einfach mit möglichst vielen starken Pokémon auf den Raid-Boss einzuschlagen. Entscheidend ist eine zusätzliche Mechanik mit Rage und Schutzschilden – und genau deshalb braucht die Gruppe mehrere Spieler mit aktiver Mega-Entwicklung.

Pokémon GO empfiehlt für Super-Mega-Raids grundsätzlich mindestens acht Trainer insgesamt. Bei besonders starken Gegnern können auch mehr nötig sein.

Was unterscheidet einen Super-Mega-Raid von einem normalen Mega-Raid?

Zu Beginn läuft der Kampf zunächst ähnlich wie ein gewöhnlicher Mega-Raid. Ihr greift den Boss mit euren vorbereiteten Teams an und versucht, möglichst viel Schaden zu verursachen.

Im Laufe des Kampfes kann das gegnerische Mega-Pokémon jedoch in Rage geraten und Schutzschilde aktivieren. Solange diese Schilde bestehen, wird der Schaden normaler Angriffe stark reduziert. Einfach weiterzukämpfen reicht dann nicht aus – die Gruppe muss die Schilde beseitigen.

Das ist der entscheidende Unterschied zu einem normalen Mega-Raid.

Jeder braucht ein Mega-Pokémon

Für einen Super-Mega-Raid sollte jeder Teilnehmer mindestens ein aktuell megaentwickeltes Pokémon in seinem Kampfteam haben.

Sobald der Raid-Boss seine Schilde aktiviert, wird automatisch ein Mega-Pokémon aus dem eigenen Team in den Kampf geschickt, sofern nicht bereits eines aktiv kämpft. Der nächste Angriff dieses Mega-Pokémon kann einen Schutzschild durchbrechen.

Dabei gilt normalerweise:

Ein Trainer kann einen Schutzschild zerstören.

Deshalb ist die Anzahl der tatsächlich teilnehmenden Accounts so wichtig. Es genügt nicht unbedingt, dass einige wenige starke Spieler sehr viel Schaden verursachen. Die Gruppe muss auch genügend Schilde beseitigen können.

Nicht jedes „Mega-artige“ Pokémon zählt

Hier gibt es eine wichtige Ausnahme:

Proto-Kyogre und Proto-Groudon können keine Schutzschilde in Super-Mega-Raids durchbrechen.

Wer zu einem Super-Mega-Raid-Meetup kommt, sollte deshalb vorher kontrollieren, ob wirklich ein geeignetes Mega-Pokémon aktiviert und im Kampfteam vorhanden ist.

Die Ausnahme: Mega-Mewtu X und Wuchtschlag+

Seit dem Mega-Finale 2026 gibt es eine besondere Ausnahme.

Mega-Mewtu X kann den Abenteuer-Effekt „Wuchtschlag+“ freischalten. Ist dieser Effekt aktiv, verursachen die eigenen Pokémon zusätzlichen Schaden gegen Mega-Pokémon in Mega- und Super-Mega-Raids.

Bei Super-Mega-Raids kommt noch ein wichtiger Bonus dazu: Der Trainer kann damit zwei Schutzschilde statt nur einem durchbrechen.

Gerade wenn die Teilnehmerzahl knapp ist, kann das einen erheblichen Unterschied machen.

Wie viele Spieler brauchen wir?

Eine pauschale Zahl funktioniert bei Super-Mega-Raids nur eingeschränkt.

Pokémon GO empfiehlt grundsätzlich mindestens acht Trainer und weist darauf hin, dass bei stärkeren Gegnern – etwa legendären Pokémon – noch größere Gruppen erforderlich sein können.

Für uns ist aber nicht allein entscheidend, wie viele Menschen auf dem Brunnenplatz stehen. Wichtig ist, wie viele einsatzfähige Accounts mit einem geeigneten Mega-Pokémon tatsächlich am Raid teilnehmen.

Bei unseren Meetups schauen wir uns deshalb den jeweiligen Super-Mega-Raid vorher genauer an. Dazu gehören der Raid-Boss, seine Typen, die benötigten Konter und vor allem die Schildmechanik.

Vorbereitung ist bei diesen Raids besonders wichtig

Vor einem Super-Mega-Raid sollte jeder Teilnehmer ein paar Dinge prüfen.

Das Mega-Pokémon muss bereits vor dem Kampf megaentwickelt sein und im vorgesehenen Raid-Team stehen. Daneben sollten natürlich auch die übrigen Pokémon möglichst gute Konter gegen den aktuellen Raid-Boss sein.

Gerade bei einer kleineren Gruppe möchten wir nicht erst an der Arena feststellen, dass mehrere Teilnehmer zwar dabei sind, aber kein verwendbares Mega-Pokémon aktiviert haben.

Bei unseren Meetups schreiben wir deshalb nach Möglichkeit vorher dazu, worauf ihr beim jeweiligen Gegner achten solltet.

Verbindliche Anmeldung ist hier besonders wichtig

Super-Mega-Raids gehören zu den Veranstaltungen, bei denen wir nicht einfach auf gut Glück starten.

Zu unseren Meetups kommen inzwischen Spieler aus einem Einzugsgebiet von ungefähr 30 Kilometern. Einige fahren also bewusst nach Eschwege, weil sie davon ausgehen, dass genügend Teilnehmer für den angekündigten Raid zusammenkommen.

Wenn schon vorher erkennbar ist, dass nicht genügend Spieler beziehungsweise geeignete Accounts zugesagt haben, sagen wir das Meetup ab.

Es wäre nicht fair, jemanden eine längere Strecke fahren zu lassen und erst am Treffpunkt festzustellen, dass uns die nötigen Teilnehmer für die Schilde oder den eigentlichen Kampf fehlen.

Wenn du dich angemeldet hast und später doch nicht teilnehmen kannst, gib deshalb bitte möglichst früh über Campfire Bescheid.

Spieler vor Ort haben Vorrang

Auch bei Super-Mega-Raids gilt unsere normale Meetup-Regel: Die Spieler vor Ort haben Vorrang.

Sollte eine Lobby so voll werden, dass Teilnehmer unseres Meetups nicht hineinkommen, starten wir nicht einfach mit denjenigen, die zufällig zuerst in der Lobby waren.

Wir gehen gegebenenfalls noch einmal heraus, zählen die tatsächlich anwesenden Accounts und organisieren den Raid neu. Bei Bedarf teilen wir Gruppen ein oder nutzen eine private Lobby.

Gerade bei Super-Mega-Raids ist das wichtig, weil wir vorher wissen müssen, wie viele Spieler mit einem Mega-Pokémon tatsächlich im Kampf stehen und damit Schilde beseitigen können.

Link-Ladungen und Raid-Pässe

Mit der Einführung der Super-Mega-Raids wurden auch Link-Ladungen eingeführt. Sie können für Mega- und Super-Mega-Raids verwendet werden.

Für einen Super-Mega-Raid vor Ort nennt Pokémon GO Link-Ladungen beziehungsweise einen Premium-Kampf-Pass als mögliche Teilnahmeoptionen. Bei einer Teilnahme aus der Ferne werden sowohl ein Fern-Raid-Pass als auch Link-Ladungen benötigt.

Bei besonderen Super-Mega-Raid-Tagen gibt es häufig zusätzliche Boni und kostenlose Raid-Pässe. Welche Möglichkeiten konkret gelten, schreiben wir deshalb beim jeweiligen Meetup dazu.

Was gibt es für einen Sieg?

Super-Mega-Raids sind schwieriger als gewöhnliche Mega-Raids, bieten dafür aber auch höhere Belohnungen. Pokémon GO nennt unter anderem mehr Mega-Energie als bei normalen Mega-Raids.

Welche zusätzlichen Boni gelten, hängt häufig vom jeweiligen Event ab. Bei bisherigen Super-Mega-Raid-Tagen gab es beispielsweise zusätzliche kostenlose Raid-Pässe, Bonus-EP oder eine erhöhte Chance auf bestimmte Belohnungen.

Warum organisieren wir dafür Meetups?

Bei einem normalen Raid kann man häufig spontan schauen, wer gerade Zeit hat. Bei einem Super-Mega-Raid funktioniert das deutlich schlechter.

Wir müssen wissen, wie viele Accounts tatsächlich kommen und wie viele davon einen geeigneten Mega-Entwickler einsetzen können. Erst dann lässt sich vernünftig einschätzen, ob der Raid machbar ist.

Deshalb gehören Super-Mega-Raids für uns zu den Events, bei denen eine Anmeldung in Campfire wirklich wichtig ist. Eine große unverbindliche Teilnehmerliste hilft uns wenig – entscheidend sind die Spieler, die am Ende tatsächlich vor Ort stehen und vorbereitet in den Kampf gehen.

Dann funktioniert auch die Mechanik, für die diese Raids gedacht sind: nicht einfach nebeneinander tippen, sondern als Gruppe gemeinsam den Kampf schaffen.

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