Rücksicht auf andere Spieler und Nicht-Spieler

Pokémon GO findet nicht nur auf dem Smartphone statt. Wir stehen an Brunnen, auf Plätzen, an Kirchen, vor Geschäften oder irgendwo am Straßenrand. Genau dort sind aber auch Menschen unterwegs, die mit unserem Spiel überhaupt nichts zu tun haben.

Deshalb gehört für uns zu einem guten Meetup nicht nur, gemeinsam einen Raid zu schaffen. Wir möchten uns auch so verhalten, dass andere durch unsere Gruppe möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Wir sind nicht allein unterwegs

Schon zehn oder fünfzehn Spieler mit Smartphones in der Hand fallen auf. Bei größeren Events kann die Gruppe noch deutlich größer werden.

Das ist völlig in Ordnung – öffentliche Plätze sind schließlich für alle da. Trotzdem müssen wir nicht ausgerechnet dort stehen, wo andere vorbei möchten.

Deshalb achten wir darauf, Gehwege, Hauseingänge, Zufahrten, Geschäftseingänge und Radwege freizuhalten. Wenn eine Arena auch ein paar Meter weiter erreichbar ist, stellen wir uns lieber dort hin, wo genügend Platz für die Gruppe vorhanden ist.

Nicht jede Arena ist ein guter Aufenthaltsort

Dass eine Arena im Spiel an einem bestimmten Punkt steht, bedeutet nicht automatisch, dass dieser Ort auch für eine größere Gruppe geeignet ist.

Manchmal reicht es, ein Stück weiterzugehen. In anderen Fällen spielen wir den Raid und ziehen danach direkt wieder weiter.

Der Host versucht bei der Route darauf zu achten, wo sich die Gruppe vernünftig aufhalten kann. Gerade bei einer größeren Teilnehmerzahl kann deshalb auch einmal eine Arena ausgelassen werden, wenn der Standort für ein Meetup schlicht ungünstig ist.

Achtet auf den Straßenverkehr

Zwischen zwei Arenen schaut man schnell noch nach dem gefangenen Pokémon, sortiert den Beutel oder überprüft den nächsten Raid.

Trotzdem gilt: Das Smartphone ist nicht wichtiger als der Straßenverkehr.

An Kreuzungen, Straßen und Radwegen sollte der Blick auch einmal vom Display hochgehen. Der Host versucht zwar, einen sicheren Weg für die Gruppe zu wählen, aber jeder Teilnehmer bleibt selbst dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten.

Auch Lautstärke spielt eine Rolle

Bei einem Meetup wird geredet und gelacht. Das gehört dazu.

Eine Gruppe muss aber nicht unnötig laut werden – besonders am Abend oder an Orten, an denen Menschen wohnen.

Wenn wir beispielsweise vor einem Wohnhaus stehen, brauchen zwanzig Leute nicht quer über die Straße miteinander zu rufen. Meistens reicht es vollkommen, wenn der Host die nächste Arena kurz ansagt und die Gruppe anschließend weiterzieht.

Rücksicht gilt auch gegenüber anderen Pokémon-GO-Spielern

Nicht jeder Spieler in Eschwege gehört zu Dietemann GO. Manche spielen allein, andere sind in anderen Gruppen aktiv oder nur zu Besuch in der Stadt.

Sie haben selbstverständlich das gleiche Recht, an öffentlichen Raids teilzunehmen und Arenen oder andere Spielinhalte zu nutzen.

Wenn eine Raid-Lobby genügend Platz bietet, ist es daher überhaupt kein Problem, wenn weitere Spieler dazukommen.

Anders sieht es aus, wenn eine Lobby voll wird und dadurch Teilnehmer unseres Meetups keinen Platz mehr bekommen. Dann organisieren wir unseren Raid gegebenenfalls neu, teilen Gruppen ein oder nutzen eine private Lobby.

Dabei geht es nicht darum, andere Spieler auszuschließen. Bei einem von uns organisierten Meetup möchten wir nur zuerst sicherstellen, dass die Menschen teilnehmen können, die tatsächlich gemeinsam vor Ort sind.

Arenen sind kein persönlicher Besitz

Das gilt auch außerhalb von Raids.

Eine Arena gehört keinem Spieler und keiner Gruppe. Wer ein Pokémon dort hineinsetzt, muss damit rechnen, irgendwann wieder herausgeworfen zu werden.

Wir möchten deshalb weder bei Meetups noch in Campfire persönliche Auseinandersetzungen darüber führen, wer welche Arena übernommen hat.

Ein bisschen Rücksicht kann das Arenaspiel angenehmer machen. Einen Anspruch darauf, dass eine Arena eine bestimmte Zeit lang unangetastet bleibt, gibt es bei Dietemann GO aber nicht.

Nicht jeder möchte Teil unseres Meetups sein

Wenn wir unterwegs andere Pokémon-GO-Spieler treffen, dürfen wir sie natürlich ansprechen oder fragen, ob sie bei einem Raid mitmachen möchten.

Ein Nein ist aber auch einfach ein Nein.

Nicht jeder möchte einer Gruppe beitreten, in Campfire aktiv sein oder sich länger mit uns unterhalten. Das respektieren wir genauso wie den Wunsch, einfach allein zu spielen.

Fotos und Videos nicht einfach voraussetzen

Bei Meetups können natürlich Fotos entstehen – etwa für unsere Website, Campfire oder einen Bericht über ein besonderes Event.

Dabei sollte niemand automatisch davon ausgehen, dass jeder Teilnehmer öffentlich auf einem Foto oder Video erscheinen möchte.

Wenn Personen deutlich erkennbar aufgenommen und die Bilder anschließend veröffentlicht werden sollen, klären wir das vorher mit den Betroffenen. Wer nicht fotografiert werden möchte, muss sich dafür nicht rechtfertigen.

Hinterlasst den Ort so, wie ihr ihn vorgefunden habt

Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem erwähnenswert: Verpackungen, Flaschen oder anderer Müll gehören nicht auf den Boden.

Wenn wir einen Platz nach einem Meetup verlassen, sollte man anschließend nicht erkennen können, dass dort gerade eine größere Pokémon-GO-Gruppe gestanden hat – jedenfalls nicht am zurückgelassenen Müll.

Rücksicht funktioniert in beide Richtungen

Wir möchten nicht, dass andere Menschen unsere Meetups unnötig beeinträchtigen. Genauso sollten wir selbst aber auch nicht davon ausgehen, dass Pokémon GO überall Vorrang hat.

Manchmal muss man ein paar Meter ausweichen, einen anderen Weg nehmen oder einen Raid an einem ungünstigen Standort schneller wieder verlassen.

Das kostet meistens wenig und sorgt dafür, dass unsere Treffen auch dort willkommen bleiben, wo wir regelmäßig spielen.

Gemeinsam Pokémon GO zu spielen soll Spaß machen – für uns, ohne anderen dabei auf die Nerven zu gehen.