Warum lohnt sich das Spielen in einer Gruppe bei Pokémon GO?

Pokémon GO lässt sich in vielen Bereichen wunderbar allein spielen. Trotzdem gibt es Situationen, in denen andere Spieler das Spiel nicht nur einfacher machen, sondern überhaupt erst bestimmte Möglichkeiten eröffnen.

Für uns bei Dietemann GO kommt noch etwas anderes dazu: Gemeinsam spielen bedeutet nicht nur, einen Raid-Boss schneller zu besiegen. Man kennt irgendwann die Leute hinter den Spielernamen, hilft sich gegenseitig und kann sich für Dinge verabreden, die allein deutlich schwieriger wären.

Gemeinsam sind Raids einfacher

Je mehr gut vorbereitete Spieler an einem Raid teilnehmen, desto schneller fällt normalerweise der Raid-Boss. Der Schaden des Gegners wird dabei allerdings nicht unter den Teilnehmern aufgeteilt – jeder kämpft weiterhin mit seinem eigenen Team.

Der Vorteil liegt in der gemeinsamen Angriffskraft. Ein Kampf, der allein vielleicht knapp wird oder gar nicht zu schaffen ist, kann mit mehreren Spielern deutlich entspannter aussehen. Häufig werden dadurch auch weniger Beleber und Tränke benötigt, weil der Kampf schneller vorbei ist.

Bei normalen Raids wird eine schnelle Kampfzeit außerdem mit zusätzlichen Premierbällen belohnt. Bei Mega-Raids gibt es für einen schnellen Sieg zusätzliche Mega-Energie.

Manche Herausforderungen machen in der Gruppe einfach mehr Sinn

Natürlich gibt es Spieler, die erstaunlich schwierige Raids mit sehr wenigen Accounts schaffen. Mit perfekt vorbereiteten Kontern, passenden Attacken, Wetterbonus und viel Erfahrung ist einiges möglich.

Für eine Community ist das aber nicht der Maßstab.

Unsere Spieler haben unterschiedliche Pokémon, unterschiedliche Level und unterschiedlich stark ausgebaute Teams. In einer Gruppe muss deshalb nicht jeder das perfekte Team besitzen, damit ein Raid funktioniert. Stärkere Spieler können andere mittragen, während neuere Spieler nach und nach bessere Pokémon aufbauen.

Das gilt besonders für anspruchsvollere Raid-Bosse, Mega- und Super-Mega-Raids sowie Dynamax- und Gigadynamax-Kämpfe. Wie viele Accounts tatsächlich gebraucht werden, hängt dabei immer vom jeweiligen Gegner und den verfügbaren Pokémon ab.

Die alten festen Angaben wie „Gigadynamax braucht mindestens 9, 11 oder 15 Accounts“ würden wir heute deshalb nicht mehr machen. Unsere eigenen Erfahrungen zeigen inzwischen, dass einige dieser Kämpfe auch mit wesentlich kleineren, gut vorbereiteten Gruppen möglich sind.

Team-Play kann Raids zusätzlich erleichtern

Wer gemeinsam vor Ort unterwegs ist, kann außerdem Team-Play nutzen. Dabei können sich zwei bis vier Trainer zu einem Team zusammenschließen.

Bei gemeinsamen Raids lädt sich dadurch die Team-Power auf. Wird sie eingesetzt, verursacht die nächste Lade-Attacke deutlich mehr Schaden. Je mehr Mitglieder des Teams am Raid teilnehmen, desto stärker profitiert die Gruppe davon.

Gerade bei kleineren Raidgruppen kann das einen spürbaren Unterschied machen.

Freundschaften bringen echte Vorteile

Wer regelmäßig mit denselben Leuten spielt, baut nebenbei auch die Freundschaft im Spiel aus.

Höhere Freundschaftslevel bringen unter anderem einen Angriffsbonus bei gemeinsamen Kämpfen und zusätzliche Premierbälle nach Raids. Außerdem werden Tauschaktionen günstiger.

Mit besten Freunden besteht bei weiteren Freundschaftsaktionen zudem die Chance, zu Glücks-Freunden zu werden. Beim nächsten gemeinsamen Tausch werden die getauschten Pokémon dann zu Glücks-Pokémon. Diese benötigen weniger Sternenstaub für Power-ups und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit auf gute Werte.

Gerade deshalb finden wir Freunde aus der eigenen Region besonders praktisch: Man begegnet sich tatsächlich und kann einen Glückstausch auch irgendwann durchführen, statt einen Glücksfreund irgendwo am anderen Ende der Welt auf der Liste stehen zu haben.

Man muss nicht alles selbst wissen

Welches Pokémon ist ein guter Konter? Welche Attacke sollte es haben? Lohnt sich das aktuelle Event? Wo steht gerade ein interessanter Raid? Und wie funktioniert eigentlich dieses neue Feature?

In einer Gruppe findet sich meistens jemand, der sich mit dem jeweiligen Thema schon beschäftigt hat.

Das bedeutet nicht, dass jeder zum wandelnden Pokémon-GO-Lexikon werden muss. Im Gegenteil: Einer kennt sich besonders gut mit Raids aus, jemand anderes mit Dynamax, ein anderer weiß, welche Arenen gerade interessant sind – und manchmal weiß eben auch niemand die Antwort und man schaut gemeinsam nach.

Genau dafür nutzen wir auch die Bereiche unserer Campfire-Gruppe. Dort kann man Fragen stellen, Erfahrungen austauschen oder sich spontan mit anderen verabreden.

Gemeinsam heißt nicht automatisch „nur vor Ort“

Seit 2025 können auch Crypto-Raids und Dynamax-Kämpfe mit Fern-Raid-Pässen aus der Entfernung gespielt werden. Die alte Aussage, diese Kämpfe seien grundsätzlich nur vor Ort möglich, stimmt deshalb inzwischen nicht mehr.

Trotzdem bleiben Treffen vor Ort für uns der eigentliche Kern von Dietemann GO. Ein Fern-Raid kann praktisch sein, wenn noch jemand für einen Kampf fehlt. Eine Community entsteht für uns aber vor allem dadurch, dass man sich auch tatsächlich begegnet.

Und manchmal ist der größte Vorteil gar kein Spielbonus

Nicht jeder Vorteil einer Gruppe lässt sich in zusätzlichen Premierbällen, EP oder Mega-Energie messen.

Man läuft gemeinsam durch die Stadt, unterhält sich zwischen zwei Raids, hilft einem neuen Spieler bei seinem Team oder wartet eben noch ein paar Minuten auf jemanden, der sich in Campfire gemeldet hat.

Pokémon GO gibt uns den Anlass dafür. Die Leute, mit denen man unterwegs ist, machen daraus eine Community.